Über uns

Der Imkerverein Stolberg e.V. ist seit über 100 Jahren im Raum Stolberg und Umgebung aktiv in der Bienenzucht und Imkerei vertreten. Dabei reicht unser vielfältiges Einzugsgebiet von der vorderen Eifel bis hin zum Aachener Land. Imker aus den unterschiedlichsten Gebieten, ob ländlich oder eher städtisch, mit unterschiedlichsten Betriebsweisen sind unserem Verein vertreten. Zur Zeit sind wir rund 35 aktive Imkerinnen und Imker.

Die Imkerei unterliegt gerade jetzt weitreichenden und vielfältigen Veränderungen, die wir in Zukunft offen und ideenreich in unsere Betriebsweisen integrieren wollen. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt die Imkerei in der Region zu fördern und unsere Mitglieder durchs Bienenjahr zu begleiten. Dabei stehen wir mit Rat und Tat auch neuen Interessierten Imkerinnen und Imker gerne offen gegenüber und freuen uns auch Sie bei uns einmal zu begrüßen.

Geschichte

100 Jahre alt wurde der Imkerverein im Jahr 2007.

1907 schloss sich der damals neugegründete Verein dem „Bienen- und Seidenraupenzuchtverein der Rheinprovinz“ an. Zu der Zeit gab es in jedem Dorf in der Region Stolberg mehrere Imker, die Honig und Wachs ernteten, verarbeiteten und verkauften. Nach dem 2. Weltkrieg wurden es immer weniger Imker, die gewerblich oder im Rahmen eines Hobbies Bienen hielten.

In den 70er Jahren begann der Landesverband die Vereine mit Hilfen zur Erstausstattung von Jungimkern zu unterstützen.

Seit den 1980er Jahren beschäftigt die Imker der Schädling Varroamilbe, deren Bekämpfung die Bienenhaltung deutlich komplizierter gemacht hat.

…und noch ein Zitat von 1715 aus den Ehren-,Lob und Leichpredigten des Herrn Quirin, einem Benediktinermönch vom Tegernsee, der deutlich auch vor 300 Jahren viel Freude an der Beobachtung der fleißigen Bienen aber eben auch viel Freude am Genuss des erarbeiteten „Honigreichen Vorraths“ gehabt zu haben scheint. Das geht uns heute immer noch so!

„Das liebe Immlein, wann es sich einand angesetzt, bleibt nit lange in seinem Korb, sondern flüget bald da, bald dort hinauß, auf die saftigiste Blüe, auf die lieblichiste Blumen, nimbt das Beste für sich herauß und samblet ihm einen Honigreichen Vorrath mit seiner täglichen Arbeit.“